Das Verhältnis der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion zum Visionären ist zwiespältig: Einerseits werden Visionen als typisches Symptom psychischer Erkrankung diskreditiert, andererseits wird der Mangel an Visionen beklagt, aufgrund dessen es keine ,Politik aus einem Guss‘ und‚echten Reformen‘ gäbe. Gerade die Sozialpolitik gerät zwischen alle Stühle: Einerseits werden sozialpolitische Visionen als ‚Sozialutopismus‘ belächelt, andererseits gilt sozialpolitische ‚Stückwerkspolitik‘ als Indikator für Charakterschwäche und Niedergang der politischen Klasse. Der folgende Beitrag versucht in dieser verfahrenen Situation einen Brückenschlag zwischen den unveränderten Prinzipien und Notwendigkeiten sozialpolitischer Intervention und den veränderten Akzenten im sozialpolitischen Instrumentarium. Hierbei wird sich zeigen, dass der Sozialstaat der Zukunft schon heute Kontur gewinnt und dass sich die Akzente der weiteren Entwicklung recht klar und konsistent herausstellen lassen.
Ihr Zugang zum eJournal "Kranken- und Pflegeversicherung"
Sie sind bereits Kunde des eJournal "Kranken- und Pflegeversicherung" dann melden Sie sich bitte im Kundenlogin an.
Möchten auch Sie Kunde des eJournal "Kranken- und Pflegeversicherung" werden, dann bestellen Sie Ihren Zugang noch heute.
Wir verwenden Cookies.
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu.
Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken
Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung
von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit
individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer
Datenschutzerklärung.