| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2193-5661.2014.02 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2193-5661 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2014 |
| Veröffentlicht: | 2014-04-16 |
Mit der Errichtung des GKV-Spitzenverbandes zum 1. Juli 2007 durch 217a SGB V sollte der Dualismus kassenartspezifischer Kollektivvertrge auf Bundesebene in eine einheitliche Vertragsstruktur berfhrt werden. In Folge dessen wurden zum 1. Oktober 2013 der fr die vertragsrztliche Versorgung der Versicherten der Primrkassen geltende Bundesmantelvertrag-rzte und der fr die Versicherten der Ersatzkassen geltende Ersatzkassenvertrag-rzte zu einem einheitlichen Bundesmantelvertrag-rzte (BMV-) zusammengefhrt.
Der Beitrag beschftigt sich schwerpunktmig mit einer Entscheidung des Europischen Gerichtshofs vom Oktober 2013. Danach sind gesetzliche Krankenkassen als Gewerbetreibende im Sinne des Lauterkeitsrechts einzustufen. Aber auch auf nationaler Ebene gibt es ein wichtiges Urteil, aus dem Krankenkassen fr Werbung mit TV-Siegeln ihre Konsequenzen ziehen und ihre Werbung eventuell umstellen mssen.
Die Europische Kommission hat laut ihrer Pressemitteilung vom 19.6.2013 gegen verschiedene Pharmaunternehmen wegen wettbewerbswidriger Absprachen eine Geldbue von 146 Mio. Euro verhngt. Die Pressemitteilung enthlt den blichen Hinweis, dass geschdigte Unternehmen auf Schadensersatz klagen knnen. Dies zeigt, dass Schadensersatz im Kartellrecht fr Krankenversicherer und Pharmaunternehmen gleichermaen von Bedeutung ist. Der nachfolgende Artikel gibt einen berblick ber den rechtlichen Rahmen solcher Klagen.
Auch im Jahre 2013 blieb der Geschftsanfall beim Bundessozialgericht mit 3.647 Neueingngen in smtlichen Verfahrensarten auf einem anhaltend hohen Niveau. Nach dem deutlichen Anstieg der Neueingnge im Jahre 2012 (3.667) wurde die bis dahin hchste Anzahl im Jahre 2011 (3.297) erneut deutlich bertroffen. Bei den Revisionen und Nichtzulassungsbeschwerden waren die Neueingnge gegenber 2012 insgesamt leicht rcklufig (- 3,5 %). Whrend die Eingangszahlen bei den Nichtzulassungsbeschwerden 2013 nahezu das hohe Vorjahresniveau erreichten, ist die Zahl der Neueingnge bei den Revisionen, insbesondere in den Bereichen der Krankenversicherung und der Grundsicherung fr Arbeitsuchende, zurckgegangen.
+++ Erprobung des neuen Pflegebedrftigkeitsbegriffs startet +++ Bundesgerichtshof entscheidet ber die Zulssigkeit von Rabatt- und Bonussystemen von EU-Versandapotheken +++ Umsatzsteuerbefreiung von Heilbehandlungen durch einen Podologen +++ Geschftsfhrer haften (fast) immer +++
+++ Datenschutz-Grundverordnung: Wirkung auf Sozialversicherung bleibt ungewiss +++ EP-Beschluss: Versicherungsvermittlungs-RL gilt auch fr GKV +++
BSG, Urteil vom 30.10.2013 B 6 KA 48/12 R (Vorinstanz: LSG Baden-Wrttemberg, Urteil vom 26.9.2012 L 5 KA 3060/11 KL)
VG Magdeburg, Urteil vom 22.8.2013 2 A 27/12
OLG Frankfurt, Urteil vom 20.3.2014 6 U 2/13 (Vorinstanz: LG Limburg, Urteil vom 17.12.2012 5 O 29/11)
+++ Udsching / Rolfs (Hrsg.), Jahrbuch des Sozialrechts Band 34: Dokumentation fr das Jahr 2012 +++ Breitkreuz / Fichte, Sozialgerichtsgesetz Kommentar +++
+++ Liebold / Zalewski, Kassenarztrecht Kommentar +++ Schlottfeldt / Herrmann, Arbeitszeitgestaltung in Krankenhusern und Pflegeeinrichtungen +++
+++ Krankenhausrechtstag 2014 7. Mai 2014 in Dsseldorf +++
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
