Krankenversicherungsrecht
Leitsatz:
Die Genehmigungsfiktion nach 13 Abs. 3a SGB V greift nur ein, wenn sich der Antrag des Versicherten auf Leistungen bezieht, die grundstzlich zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehren, von den Krankenkassen also allgemein als Sach- oder Dienstleistung zu erbringen sind. Dies ist bei ambulanten und stationren Liposuktionen nicht der Fall.
Orientierungssatz:
Bei der Liposuktion handelt es sich um eine eigenstndige Behandlungsmethode. Diese Behandlungsmethode ist auch neu. Denn sie ist im EBM (EBM- 2008) nicht als abrechnungsfhige Leistung erfasst. Eine Empfehlung des GBA fr die Liposuktion liegt nicht vor.
2, 12 Abs. 1, 13 Abs. 3a, 27 Abs. 1, 28 Abs. 1, 39 Abs. 2, 87 Abs. 1, Abs. 2, 92 Abs. 1 S. 2 Nr. 5, 135 Abs. 1 S. 1, 137c Abs. 1 SGB V, MVVRL vom 17.1.2006, EBM- 2008
Landessozialgericht Baden-Wrttemberg, Beschluss vom 13.9.2016
L 4 KR 320/16
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2193-5661.2016.06.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2193-5661 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2016 |
| Veröffentlicht: | 2016-12-16 |